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Besorgt über Autismus-Spektrum-Störung? Was ist zu tun

Besorgt über Autismus-Spektrum-Störung? Was ist zu tun



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1. Vereinbaren Sie einen Termin mit einem Arzt

Wenn Sie glauben, dass Ihr Kind an einer Autismus-Spektrum-Störung (ASD) leidet, ist es gut, schnell zu handeln und einen Termin mit einem Fachmann zu vereinbaren. Sie könnten zum Beispiel mit Ihrem Kind und Ihrer Familienkrankenschwester, Ihrem Hausarzt oder einem Kinderarzt sprechen.

Wenn der Arzt keine Bedenken in Bezug auf Ihr Kind hat, Sie sich aber dennoch Sorgen machen, können Sie einen anderen Arzt um eine zweite Meinung bitten. Je früher Sie feststellen, dass Ihr Kind an ASS leidet, desto eher können Sie ihm helfen.

2. Erfahren Sie mehr über Dienste für Autismus-Spektrum-Störungen

Schon während Sie auf einen Termin warten, sollten Sie sich mit der Autismus-Spektrum-Störung (ASD) und den Dienstleistungen, die Ihrem Kind helfen können, vertraut machen. Es gibt viele Möglichkeiten, um anzufangen:

  • Wenden Sie sich unter der Rufnummer 1800 800 110 an das nationale Invaliditätsversicherungssystem (NDIS). Dort werden Sie mit einem NDIS-Partner für frühe Kindheit oder einem lokalen Gebietskoordinator in Ihrem Gebiet in Verbindung gesetzt.
  • Sprechen Sie mit anderen Eltern eines Kindes mit ASD, indem Sie Foren oder Elterngruppen beitreten.
  • Lesen Sie Informationen zu ASD auf dieser Website.
  • Beginnen Sie mit der Suche nach Diensten in Ihrer Nähe.

Das National Disability Insurance Scheme (NDIS) ist ein einziges nationales System, mit dessen Hilfe Menschen mit Behinderungen, einschließlich Kindern mit ASD, bei der Erreichung ihrer Ziele unterstützt werden. Wenn Ihr Kind 0-6 Jahre alt ist, benötigen Sie keine Diagnose, um Unterstützung zu erhalten.

3. Holen Sie sich eine Autismus-Spektrum-Diagnose

Lassen Sie Ihr Kind auf Autismus-Spektrum-Störung (ASD) untersuchen und erhalten Sie so früh wie möglich einen Untersuchungsbericht. Eine gründliche Beurteilung ist wichtig für eine genaue Diagnose. Es ist hilfreich, sich die Beurteilung als Maßstab oder Ausgangspunkt für eine frühzeitige Interventionsunterstützung für Ihr Kind vorzustellen. Sie können die Bewertung verwenden, um den Fortschritt Ihres Kindes zu messen.

Vereinbaren Sie für eine gründliche Beurteilung und eine spezifische ASD-Diagnose einen Termin mit einem in der Diagnose von ASD geschulten Fachmann, z. B. einem Psychiater, Psychologen oder Kinderarzt. Möglicherweise benötigen Sie eine Überweisung von der Krankenschwester oder dem Hausarzt Ihres Kindes.

Lesen Sie mehr über das Erhalten einer ASD-Diagnose, um zu verstehen, wie Fachleute ASD diagnostizieren.

4. Frühzeitiges Eingreifen bei Autismus-Spektrum-Störungen

Je früher ein Kind wegen einer Autismus-Spektrum-Störung (ASD) frühzeitig eingreift, desto wirksamer sind diese Eingriffe. Experten empfehlen allen Kindern im Vorschulalter mit ASD ein frühzeitiges Eingreifen - je früher, desto besser.

Wenn Ihr Kind zwischen 0 und 6 Jahren alt ist, kann Ihr Kind Unterstützung durch den Frühinterventionsansatz des NDIS erhalten, ohne dass eine Diagnose vorliegt. Diese Unterstützung kann aus Informationen oder Verweisen auf andere Dienste wie Community Health Services, Playgroups oder Peer Support Groups bestehen. Ihr Kind kann kurzfristig auch Sitzungen mit Frühförderern in der Kindheit erhalten.

Bei einigen Diensten wie PlayConnect-Spielgruppen können Sie Programme und Therapien ohne Diagnose starten. Oder Sie können möglicherweise einen Platz auf einer Warteliste für Dienstleistungen erhalten, während Sie auf die formelle Beurteilung Ihres Kindes warten. Sie können auch Dienste wie Sprachpathologie oder Ergotherapie starten, während Sie auf die Beurteilung warten.

Sie können mehr über Arten von Interventionen lesen oder unseren Leitfaden für Eltern zu Therapien lesen.

Für weitere Informationen über ASD und wie Sie die frühe Entwicklung Ihres Kindes unterstützen können, können Sie an einem Early-Days-Workshop teilnehmen. Sie können sich auch an Ihren staatlichen oder territorialen Autismusverband wenden, um an einem persönlichen Early Days-Workshop in Ihrer Nähe teilzunehmen.

5. Lesen, reden, Fragen stellen

Je mehr Sie über Interventionen und Ihre Möglichkeiten erfahren, desto besser. Sie können lesen, wie Sie Interventionen auswählen und wie Interventionen getestet werden.